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Sehr geehrte Partner der Nationalen Naturlandschaften,  

in der sechsten Ausgabe unseres Partner-Newsletters zeigen wir Ihnen, was bundesweit in den Partner-Initiativen passiert ist. Vom Generationswechsel über die Außenpräsentation der Partnerbetriebe bis hin zu Auszeichnungen und der Klärung der Frage „Was ist eigentlich ein Biosphärenreservat?“.

Die Partner der Nationalen Naturlandschaften sind aktiv in ihren Regionen und darüber hinaus, denn nicht nur für Gäste bieten die Partnerbetriebe attraktive Angebote. Auch für andere Teilnehmer der Initiativen bieten sie interessante Angebote und einen nachhaltigen Erfahrungsaustausch.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und freuen uns über Ihr Feedback!  Ihre Redaktion vom Partner-Newsletter, EUROPARC Deutschland, Berlin

Regional

Das Floß der Nachhaltigkeit- Balance fürs Leben

Partner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb trafen sich zur „Partner-Rallye“

Wie erklärt man den Begriff „Biosphärengebiet“? Und wie viele Biosphärenreservate gibt es auf der Welt? Diese und ähnliche Fragen haben rund 50 Partner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb am Freitag, 20. September 2013, bei einer Erlebnis-Wanderung durch das Alte Lager in Münsingen beantwortet. Ziel des informativen Nachmittags war das bessere Kennenlernen der Partner untereinander und der gemeinsame Austausch.

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Generationswechsel auf dem Töpferhof Hohenwoos

Partner des Biosphärenreservates: Interview mit Fritz und Hans-Heinrich Döscher

 

Moderatorin Heike Götz war im September bei Ihnen zu Gast und der Töpferhof gerade in der NDR-Landpartie zu sehen. Wie lief der Besuch ab? F. Döscher:

Es war ja nicht das erste Mal, dass wir im Fernsehen waren, aber die monatliche „Landpartie“ ist schon etwas Besonderes. Die Aufnahmen haben dann gar nicht so lange gedauert - für den siebenminütigen Beitrag hat der NDR ca. drei Stunden gebraucht. Übrigens wurden in der Sendung auch zwei weitere „Partnerbetriebe“ vorgestellt: die „1. Mecklenburger Obstbrand Gut Schwechow GmbH“ und der Campingplatz „Am Wiesengrund“ in Malliß.

Sie durften als Junior-Chef mit Heike Götz töpfern - hat‘s geklappt? H.-H. Döscher:

Na klar, auch wenn ich kein gelernter „Pötter“ bin, so habe ich doch von Kindesbeinen an hier in der Werkstatt mit angepackt. Wir haben den Ton zum modellieren übrigens direkt aus der Tongrube nebenan geholt, die war im 13. Jahrhundert der Grundstein unseres geschichtsträchtigen Töpferhofes.

Sie sind nach Ihrer Weltreise wieder hierher in den Südwesten Mecklenburgs zurückgekehrt - nun für immer? H.-H. Döscher:

Die acht Monate auf den verschiedenen Kontinenten waren eine einmalige Erfahrung und eine Gelegenheit, die sich mir wohl kaum wieder bieten wird. Auch wenn es sich etwas abgedroschen anhört: In Deutschland ist es doch am schönsten!

Es ist ja schon länger geplant: Wann genau wird Ihr Sohn, Hans-Heinrich, den Töpferhof übernehmen? F. Döscher:

Als nun 72-Jähriger, der den Hof mit all seinen Höhen und Tiefen erlebt hat, könnte ich mir den Generationswechsel gar nicht passender vorstellen: Der Junior wird im neuen Jahr in meine Fußstapfen treten - als 27-Jähriger!

 Bleibt alles beim Alten? H.-H. Döscher:

Bewährtes, wie z.B. die monatlichen Themenmärkte, die Töpferei und das Café, werden mit Sicherheit beibehalten. Es wird dann auch erstmals ein Logo für den Töpferhof geben... Meine Vorstellungen gehen vor allem in Richtung „Erlebnistourismus für Jung und Alt“. Die Erfahrungen, die ich auf der BUGA in Schwerin sammeln konnte, kann ich hier gut anwenden. Auch das Thema Ökologische Landwirtschaft wird eine zunehmende Rolle spielen - nicht umsonst habe ich Agrarökologie in Rostock studiert. Auch das Projekt „Partnerbetriebe des Biosphärenreservates“ mit seinem Netzwerk will ich stärker nutzen. Unser neues Gesamtkonzept soll sich ‚in die Landschaft einfügen‘.

 Wie sehen Sie den Töpferhof im Jahr 2020? F. Döscher:

Als einen Ort, eine ökologische Insel, an dem unsere Besucher ‚Natur und Kultur‘ nachhaltig erlebbar gemacht bekommen.

Foto: Der 72-Jährige Fritz Döscher ud der 27-Jährige Junior Hans-Heinrich Döscher vor dem Werkstatt-Café (Biosphärenreservatsverwaltung)

Bildschön – der neue Info-Anhänger des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Komm mit ins Watt - Internationale Gartenschau in Hamburg, „Wattolümpiade“ in Brunsbüttel, Landmarkt am Schloss Gottorf, NORLA in Rendsburg oder Kitesurf World Cup in St. Peter-Ording – Hunderttausende besuchen diese Veranstaltungen. Die MitarbeiterInnen der Nationalparkverwaltung sind dabei und machen mit Muschelschalen und Strandfunden das Watt anschaulich, fühl- und riechbar. Kinder beteiligen sich am Weltnaturerbe-Quiz oder basteln Wattiges. Große erwartet mitunter Großes: Die Nationalpark-Partner stifteten Preise - Kurzurlaube auf Föhr, einen Familienaufenthalt in der Jugendherberge Tönning und andere exklusive Naturerlebnisse im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Wohin die Reise geht, zeigen die Wattbilder auf dem neuen Info-Hänger schon auf seinem Weg zum Ziel.

Foto: © C. Gätje/LKN-SH

Internationale Gartenschau Hamburg Biosphäre & Partner werben für Elberegion

Über 2 Millionen Besucher aus Deutschland und dem Ausland werden das Großevent „Internationale Gartenschau“ (IGS) auf Europas größter bewohnter Flussinsel in Hamburg-Wilhelmsburg bis Mitte Oktober besuchen. Das Urstromtal der Elbe verbindet und prägt sowohl die Metropolregion Hamburg als auch das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern. Aus diesem Grund war es für das Amt für das Biosphärenreservat eine „naheliegende“ Gelegenheit das UNESCO-Biosphärenreservat mit seiner einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, seinen verschiedenen regionalen Produkten und touristischen Angeboten einem breiten IGS-Publikum zu präsentieren.

Foto: Töpferin Christiane Schmidt (li.) und Petra Götz (re.) von der Touristinfo Boizenburg im Gespräch mit IGS-Besuchern vor dem Ausstellungspavillon (Archiv Biosphärenreservat)

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Auf Reisen

Nachhaltiger Urlaub im Weltnaturerbe Wattenmeer dank Nationalpark-Partner

Durchschnaufen, Watt und Meer erleben, sich im Bio-Hotel Miramar in Tönning verwöhnen lassen – dieser Slogan im Katalog von BUND-Reisen lockte Ende September 2013 sieben Urlauber aus dem südlichen Teil Deutschlands in den Nationalpark Wattenmeer. Dank der Beteiligung mehrerer Nationalpark-Partner war das Programm gespickt mit tollen Kultur- und Naturerlebnissen. Ob Wattführung, vogelkundliche Radtour, Schifffahrt zur Hallig Hooge mit Seehundbeobachtung, Kaffee & Kuchen, Eiderstedter Buffet oder Unterkunft & Verpflegung im Bio-Hotel - die Nationalpark-Partner im schleswig-holsteinischen Wattenmeer boten passende und hochwertige Bausteine für die 8-tägige Gruppenreise. Nicht fehlen durfte natürlich ein Besuch im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum. Zu den Programmpunkten ging es überwiegend per Bahn, Bus, Rad oder zu Fuß. Ein super Beispiel für nachhaltigen Urlaub im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer! Die Reise wurde so gut bewertet, dass sie im kommenden Jahr wieder angeboten wird. Das Angebot 2014 ist hier zu finden: www.bund-reisen.de/reise/nationalpark-schleswig-holsteinisches-wattenmeer-1.html. Einen Überblick aller Nationalpark-Partner im schleswig-holsteinischen Wattenmeer gibt es hier: www.nationalpark-partner-sh.de

Foto: © R. Wagenstaller

Nationalpark-Partner Sächsische Schweiz zu Besuch in der Eifel

Vom äußersten Osten in den tiefsten Westen Deutschlands: Drei Tage lang erkundeten 25 Partner des Nationalparks Sächsische Schweiz die Nationalparkregion Eifel. Neben fachlichem und kulinarischem Austausch mit den Eifel-Gastgebern, Rundum-Infos zum Nationalpark und Führungen zu den Besucherhighlights der Region stand auch eine Wanderung durch die Buchenwälder im „Wilden Kermeter“ auf dem Programm. Da die Nationalparkregion einen Schwerpunkt auf „Barrierefreiheit“ setzt, sollten die sächsischen Gäste dieses Angebot für „barrierefreies Naturerleben auf eigene Faust“ natürlich kennenzulernen. Auch wo Menschen mit und ohne Behinderung nach einer Wanderung durch den Wilden Kermeter einkehren können, erfuhren die Besucher. Denn um die Servicekette zu schließen, haben sich 14 der Nationalpark-Gastgeber Eifel barrierefrei qualifizieren lassen. Es war ein rundum netter Besuch, von dem beide Seiten eine Menge lernen konnten!

Nachhaltige Mobilitätskonzepte

Seit etlichen Jahren ist die Sächsische Schweiz ein „Fahrtziel Natur Gebiet“. Nicht ohne Grund, existiert doch ein durchaus sehenswertes ÖPNV Netz.

Im November fand dazu im Schwarzwald ein Fachkongress statt, auf dem wir über Deutschlands ersten Nationalparkbahnhof und unser grenzüberschreitendes ÖPNV Angebot berichten konnten.

Für die neue Saison 2014 werden derzeit die Fahrpläne gesammelt. Im April 2014 soll er fertig vorliegen.

Netzwerk

Zwei neue Partnerbetriebe im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue nahmen ihre Urkunden in Empfang

 Am 02.11.2013 fand die diesjährige Jahrestagung „Natur und Kultur in der Elbtalaue“ in Hitzacker im niedersächsischen Teil des UNESCO Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe statt. Über 150 Gäste waren gekommen, um den interessanten Vorträgen zu lauschen. Diesen feierlichen Rahmen nutzte die Biosphärenreservatsverwaltung in Hitzacker, um zwei neue Unternehmen in der Runde der Partnerbetriebe des Biosphärenreservates zu begrüßen.

Der Elbhof Harnisch wurde in der Branche Übernachtungen ausgezeichnet. Im wunderschön sanierten alten Hof am Elbdeich hält die Inhaberin Andrea Harnisch liebevoll eingerichtete Gästezimmer und Ferienwohnungen für Natururlauber bereit. Die große Diele des Hofes eignet sich aber ebenso für Seminare und Tagungen. Die wunderschöne Lage am Rande von Bleckede erlaubt ausgedehnte Deichspaziergänge und die Erkundung der Altstadt.

Der zweite Betrieb, der Wollwertladen in Lüggau bei Dannenberg, wurde in der Branche Handwerk ausgezeichnet. Elke Gehrke verarbeitet hier Wolle von heimischen Schafen, insbesondere von bedrohten Schafrassen wie dem Rauhwolligen Pommerschen Landschaf. Dabei ist die Färbung mit Pflanzenfarben ohne chemische Zusätze ihre Spezialität. Die Pflanzen erntet sie dabei größtenteils in ihrem eigens dafür angelegten Färbergarten. Im Wollwertladen können Wollfans pflanzengefärbte gesponnene Wolle, pflanzengefärbtes Wollvlies, gewebte Stoffe, Schaffelle uvm. erwerben.

Weitere Informationen finden Sie:

www.elbhof-harnisch.de

www.wollwertladen.de

 www.flusslandschaft-elbe.de

Partnerbetriebe der Biosphärenreservate trafen sich auf dem Höhbeck

Die Biosphärenreservatsverwaltungen der Flusslandschaft Elbe aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt luden ihre mittlerweile 62 Partnerbetriebe zum diesjährigen Partnertreffen auf den Höhbeck ein. Alle verbindet ihr Bemühen um nachhaltige Wirtschaftsweisen und eine enge Kooperation mit dem Biosphärenreservat.

Gastgeber waren Stefan Reinsch und seine Partnerin Hannah Wilimzig. Sie sind mit ihrer Kanustation Elbtalaue Gartow und dem ehemaligen Café Salix ein Partnerbetrieb der ersten Stunde.

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Ausgezeichnet

Preis für Netzwerk Müritz-Nationalpark

Alle, die am Tourismus verdienen, sollen sich am Verband beteiligen. Diese Pläne verteidigte Jürgen Seidel, Chef des Landes-tourismusverbands MV, beim „TausendSeenForum“ in Güstrow.

Den seit 2011 verliehenen Tourismuspreis erhält in diesem Jahr das Netzwerk Müritz-Nationalparkpartner. Der Zusammenschluss von 45 Partnern aus der Region helfe in großem Maße mit, den Gästen und Kunden des Nationalparks die Schönheiten der Landschaft zu präsentieren, erklärte Michael Hecht vom Verein Fleesensee-Touristik Malchow in seiner Laudatio. Nationalpark-Mitarbeiter Martin Kaiser nahm die Preis-Skulptur von Jürgen Seidel, Chef des Tourismusverbandes MV, entgegen.

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